DIN 14676

Die DIN 14676 ist die deutsche Anwendungs-Norm für Rauchmelder in Wohnungen und Wohnhäusern sowie allen Räumlichkeiten, die ähnlich wie eine Wohnung genutzt werden können. Diese DIN-Norm regelt sowohl den Einbau, als auch den Betrieb und die Instandhaltung der betreffenden Rauchmelder. Zielgruppe dieser Norm sind Behörden, die für den Brandschutz zuständig sind, aber auch die Feuerwehren mit ihrem Beratungsangebot zur Vorbeugung von Bränden, selbstverständlich auch die Hersteller der Rauchmelder, natürlich auch die Planer und Architekten sowie die Wohnungs- und Hauseigentümer und nicht zuletzt die Nutzer der Wohnungen selbst.

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Neue Novelle seit Herbst 2012

Im Herbst 2012 gab es einige teilweise für die Haftung bedeutenden Änderungen an der bisherigen Fassung dieser Anwendernorm. Die Anforderungen zu Wartung, Austausch und Montage von Rauchmeldern wurden etwas genauer gestaltet. Einige besondere Sonderfälle wie beispielsweise die Montage in sehr schmalen Fluren und Räumlichkeiten mit Dachschrägen, Podesten oder Galerien wurden mit einbezogen. Aufgrund von Gleichstellung wurden Hinweise zur besonderen Rücksichtnahme auf Personen mit eingeschränkter Wahrnehmung aufgenommen. Beim Thema Vernetzung von Rauchmeldern wurden zusätzliche Informationen nach anerkanntem Stand der technischen Möglichkeiten entsprechend ergänzt. Ansonsten wurden dem Anhang aktuelle Beispiele der Planung hinzugefügt.

Komplett neu ist hingegen der Abschnitt Nummer 7, der das Thema “Nachweis der Fachkompetenz für Dienstleistungserbringer” behandelt. Dies bedeutet, dass die Projektierung, Installation und Instandhaltung der Rauchmelder nach der novellierten Norm von nun an nur noch durch eine hierfür entsprechend ausgebildete Fachkraft vorgenommen werden darf. Daher befindet sich bereits seit dem Frühling 2013 im Angebot des Forums für Brandschutzprävention ein entsprechender Prüfungs- und Zertifizierungskurs, mit dessen Hilfe der Erwerb der für eine derartige Ausbildung von Fachkräften notwendigen Trainerlizenz möglich ist. Genauere Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des Forums Brandschutzprävention. Schulungen zu diesem Thema werden auch von der ZVEI und der BHE angeboten.

Anwendung, Planung und Einbau nach der DIN 14676

Dieser Norm entsprechende Rauchmelder können einzeln funktionieren oder mit mehreren Rauchmeldern über Funk vernetzt werden, natürlich nur wenn Rauchmelder mit der notwendigen technischen Ausrüstung in derartigen Fällen zum Einsatz kommen. Die Vernetzung über Kabel funktioniert nur bei ganz speziellen Modellen, die z.B. in ganz professionellen Brandmeldeanlagen eingesetzt und nur zusammen mit einer professionellen Brandmeldezentrale verkauft werden. Bei den über Funk miteinander vernetzten Rauchmeldern kann der Alarmton entweder an allen Rauchmeldern oder an einem zentralen Punkt ausgelöst werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit der Integration optischer Meldungen oder Vibrationsfunktion, die beispielsweise für gehörlose Menschen vorteilhaft sein können.

Unter Räumlichkeiten mit einer wohnungsähnlichen Nutzung versteht die DIN 14676 alle Räume, die eine Struktur aufweisen, die einer gewöhnlichen Wohnung sehr ähnlich sind wie z.B. Hotels oder Pensionen sowie Freizeiteinrichtungen.

Bei der Planung und beim Einbau dürfen nur solche Rauchmelder verwendet werden, die den Anforderungen der DIN EN 14604 entsprechen. Die Rauchmelder mit einer Leistung von 230 Volt müssen über eine Notstromversorgung z.B. in Form einer Batterie verfügen. Vorzugsweise sollten Rauchmelder zum Einsatz kommen, die eine Rückstellfunktion des ausgelösten Alarms haben. Bei einer Raumgröße bis 60 Quadratmetern reicht ein Rauchmelder. In Räumen, die größer als 60 Quadratmeter sind, sollten mehrere Rauchmelder eingebaut werden. Zur Mindestausstattung gemäß der DIN 14676 gehört jeweils mindestens ein Rauchmelder in jedem Kinder- und Schlafzimmer sowie in jedem Flur. Optimal wäre jedoch die zusätzliche Ausstattung aller Wohn-, Hobby-, Heizungs- und Werkräume sowie des Kellers und des Dachbodens mit jeweils einem Rauchmelder.

Das Anbringen der Rauchmelder sollte immer an der Decke in der Raummitte erfolgen. Ein Mindestabstand von 50 cm zur Wand oder zu Einrichtungsgegenständen sollte bei der Installation berücksichtigt werden. Genaue Empfehlungen zur Einhaltung von Abständen in besonderen Räumen sind in der DIN 14676 ebenfalls geregelt. Weitere Empfehlungen gibt die Anwendernorm zum Anbringen von Rauchmeldern in den Fluren oder Räumen mit Zugluftgefahr.