Rauchmelder im Vergleich

In vielen Bundesländern ist in der Zwischenzeit das Anbringen von Rauchmeldern vorgeschrieben. Nicht nur für Neu- oder Umbauten, sondern auch für bereits bestehende Wohn- und Geschäftseinheiten. Aus diesem Grund ist das Angebot an Rauchwarnmeldern immer größer und unübersichtlicher geworden und der Kunde fragt sich, welches Produkt er nun kaufen soll. Wenn man die Vielzahl der Hersteller und Modelle berücksichtigt, ist diese Entscheidung nicht einfach zu treffen.

Da der Kauf eines Rauchwarnmelders darauf abzielt, ein Produkt zu erwerben, von dem man unbedingte Verlässlichkeit erwartet, ist es gut zu wissen, wie die Rauchmelder im Test abgeschnitten haben.

Jeising GS506 Rauchmelder Magnetbefestigung Set

Einleitung Rauch und Brandmelder retten Leben und darum sollte heute in keiner Wohnung fehlen, und das nicht nur an ...

10
2 Ei Electronics Ei650 Rauchwarnmelder

Ei Electronics Ei650 Rauchwarnmelder

Ei Electronics Ei650 Rauchwarnmelder Der Testsieger der Stiftung Warentest (Testnote 1,9 / Ausgabe 1/2013) überzeugt ...

9.9

€21.02 €30.94

Bericht lesen
3 mumbi RM104 optischer Rauchmelder DIN EN 14604

mumbi RM104 optischer Rauchmelder DIN EN 14604

Rauchmelder sorgen für Sicherheit in der Wohnung und im Haus. Seit dem Jahr 2015 sind sie Pflicht und mit dem mumbi ...

9.6
4 FireAngel ST-620 DE Thermoptek Rauchmelder

FireAngel ST-620 DE Thermoptek Rauchmelder

Gute Montage des FireAngel ST-620 DE Thermoptek Rauchmelder Der FireAngel ST-620 DE Thermoptek Rauchmelder ist ein ...

9.6
5 Hekatron 10-Jahres-Rauchmelder Genius H

Hekatron 10-Jahres-Rauchmelder Genius H

Der Hekatron 10-Jahres-Rauchmelder Genius H ist ein schlichtes und unauffälliges Rauchmelder-Modell. Mit der Erfüllung ...

9.6

Auf was bei Rauchmeldern unbedingt geachtet werden soll

In Deutschland darf eigentlich kein Rauchmelder verkauft werden, der nicht der entsprechenden Norm DIN EN 14604 genügt. Diese Norm bestimmt die Mindestanforderungen an das Produkt. Sie besagt, dass auftretender Rauch von allen Seiten in die Rauchkammer eindringen können muss. Die dazu notwendigen Einlassöffnungen dürfen nicht mehr als 1,3 Millimeter groß sein, da sonst die Gefahr des Eindringens von Insekten möglich wäre. Das Alarmsignal, welches der Rauchmelder abgibt, muss eine Mindestlautstärke von 85 dB in einer Entfernung von 3 Metern aufweisen. Mindestens 30 Tage vor einem nötigen Batteriewechsel oder Gerätetausch muss ein Signal auf diesen Umstand hinweisen. Außerdem muss der Rauchmelder über eine Möglichkeit der Funktionsüberprüfung verfügen. Die Rauchmelder im Test erfüllen diese Anforderungen.

Als zusätzliche Sicherheit wird nur der Kauf von Rauchmeldern empfohlen, die auch über weitere Prüfungssiegel, wie z.B. das Q für geprüfte Qualität, das VdS-Siegel oder das KRIWAN-Siegel des TÜV NORD verfügen. Diese Geräte sind besonders auf Langlebigkeit, höhere Stabilität und Verminderung von Fehlalarmen geprüft.

Achtung: Zum 01.04.2015 ändert der VdS seine Prüfungskriterien dahingehend, dass Rauchwarnmelder ohne eine fest eingeschweißte Batterie, die mindestens 10 Jahre funktionstüchtig ist, kein Qualitätssiegel mehr erteilt. Dies resultiert aus den Tatsachen, dass der Batteriewechsel im Rauchmelder nach ungefähr einem Jahr Betriebsdauer oft versäumt wurde oder die Batterie aus dem Melder entfernt wurde, um z.B. die Fernbedienung des Fernsehers wieder in Betrieb zu nehmen.

Welcher Rauchmelder benötigt wird

In den meisten Fällen werden mehrere einfache Rauchwarnmelder für die Wohnung ausreichen. Vorsicht ist geboten, wenn sich die Wohn- oder Geschäftseinheit auf mehrere Etagen erstreckt. Hier kann es sinnvoll sein, miteinander per Funk vernetzte Rauchmelder anzubringen. Schlägt ein Melder Alarm, so wird dieser von allen weiteren Meldern in der Funkkette übernommen. Anhand spezieller Apps kann dann festgestellt werden, wo sich die Ursache des Alarms befindet.

Schwerhörige und Gehörlose brauchen in vielen Fällen spezielle Geräte, die zusätzlich Lichtblitze abgeben oder z.B. ein Vibrationskissen steuern. Diese speziellen Rauchmelder sind im Regelfall deutlich teurer als die herkömmlichen Ausführungen. Eine wichtige Information dazu: das Bundessozialgericht hat unter dem Aktenzeichen B 3 KR 8/13 R entschieden, dass die Krankenkasse zur Kostenübernahme dieser Rauchmelder verpflichtet ist. Wenn Sie also ein solches Gerät benötigen, klären Sie dies vorab mit Ihrer Krankenkasse.

Wo der Rauchmelder installiert werden muss

Die meisten Verordnungen der Bundesländer schreiben eine Installation in allen Schlafräumen und in den Fluchtwegen vor. Dies sind im Regelfall die Flure und Treppenhäuser. Daneben ist eine Installation von Rauchmeldern in weiteren Räumen empfehlenswert, zumindest noch im Wohnzimmer und in solchen Zimmern, in denen dauerhaft am Stromnetz angeschlossene elektrische Geräte vorhanden sind. Gefährliche Schwelbrände von Kabeln können so schnell erkannt werden.

Bringen Sie Rauchwarnmelder immer in der Mitte des Raumes an, nicht in den Ecken. Wer sich um die Optik des Zimmers sorgt, findet viele Rauchmelder im Test, deren Dekor an den Raum angepasst werden kann.

Von einer Installation in Küche oder Badezimmer ist abzuraten, da Kochdunst oder Wasserdampf leicht einen Fehlalarm auslösen kann.