Vergleich Rauchmelder

Mehr als 500 Menschen kommen in Deutschland jährlich durch Brände ums Leben, die meisten sterben dabei an einer Rauchvergiftung, weil sie im Schlaf vom Feuer überrascht wurden.
Rauchwarnmelder warnen frühzeitig vor Rauch und Bränden und können daher Leben retten. In vielen Bundesländern sind sie inzwischen Pflicht, sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsbauten.
In Kaufhäusern, Baumärkten und im Internet findet man eine große Anzahl von Rauchmeldern in unterschiedlicher Ausstattung und mit zum Teil erheblichen Preisunterschieden. Importware aus China bekommt man bereits unter 3 Euro, andere Hersteller verlangen bis zu 40 Euro pro Rauchmelder. Doch was taugen diese Geräte? Ist billig gleich schlecht und teuer gleich hochwertig? Was für technische Anforderungen muss ein Rauchwarnmelder erfüllen? Gibt es eine Norm oder Prüfsiegel für Rauchmelder? Wie ist das mit der Montage?

Jeising GS506 Rauchmelder Magnetbefestigung Set

Einleitung Rauch und Brandmelder retten Leben und darum sollte heute in keiner Wohnung fehlen, und das nicht nur an ...

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Ein Rauchmelder Test sollte wenigstens diese 6 Kriterien abfragen:

Prüfsiegel und DIN Norm

Billige Rauchmelder wurden meist weder geprüft noch genormt. Daher sollte man vor dem Kauf darauf achten, ob das Gerät ein VdS Siegel trägt – nur dann wurde es vom Verband der Sachversicherer geprüft. Außerdem muss der Rauchmelder der DIN 14676 Norm für die Verwendung in Wohnräumen entsprechen. Mit dieser Norm sind folgende Mindestanforderungen verbunden: Rauch kann von allen Seiten in das Gerät eindringen, die Eintrittsöffnungen sind maximal 1,3 mm groß, damit weder Schmutz noch Insekten eindringen können, die Mindestlautstärke beträgt 85 dB über 3m, es gibt einen Funktionstestknopf und das Gerät signalisiert mindestens 30 Tage vor Ablauf der Batterie, dass ein Wechsel nötig ist. Der TÜV Nord vergibt außerdem das KRIWAN Siegel. Weitere zuverlässige Qualitätssiegel für die Zulassung des Geräts in Deutschland und Europa sind das CE-Zeichen und die EN 14604 Kennung.

Zuverlässigkeit und Funktionstest

Ein Rauchmelder Test muss sicherstellen, dass das Gerät schnell und zuverlässig auf Rauch reagiert und Alarm auslöst. Bei Geräten mit Prüfsiegel ist das immer der Fall. Um auszuprobieren, ob das Gerät funktioniert, löst man mittels einer Prüftaste einen Testalarm aus. Viele Rauchmelder verfügen auch über einen ständigen Funktionstest. Das ist ein LED-Lämpchen, das alle 16 Sekunden blinkt. Wer sich dadurch beim Einschlafen gestört fühlt, sollte ein Gerät ohne diese Funktion wählen. Es gibt auch Rauchmelder, bei denen man das Licht nachts dimmen kann.

Lautstärke

Der Warnton eines Rauchmelders sollte auch im Tiefschlaf gehört werden, daher sollte er mindestens 85 dB erreichen.

Die Stromversorgung – einfache oder Langzeitbatterie?

Zum Test Rauchmelder gehört auch ein Blick auf die Energieversorgung. Billige Geräte funktionieren meist mit einfachen Alkaline-Batterien, die man häufig wechseln muss. Das ist lästig und kostet zusätzliches Geld. Außerdem besteht die Gefahr, dass man aus Bequemlichkeit den Batteriewechsel aufschiebt oder vergisst – damit ist das Gerät nutzlos. Die Alternative sind fest mit dem Gerät verschweißte Lithium-Langzeit-Batterien, die 10 Jahre halten. Danach muss der komplette Rauchmelder ausgetauscht werden. Die etwas teureren Anschaffungskosten relativieren sich über die Jahre, außerdem muss man nicht ständig zum Batteriewechsel auf die Leiter. Für die Erteilung eines VdS Siegel werden die fest eingeschweißten Langzeitbatterien ab 31.3.2015 Pflicht.

Die Montage

Rauchmelder müssen an der Zimmerdecke befestigt werden. Entweder mit handelsüblichen Schrauben oder Dübeln oder mit Magnetkontakten. Das sind kleine Plättchen, die man an die Decke und den Rauchmelder klebt und die mittels Magneten aneinander haften.

Die feinen Extras – Rauchmelder mit Funk oder Blitz

Spezielle Bedürfnisse erfordern spezielle Rauchmelder – auch das sollte man beim Test Rauchmelder berücksichtigen. Über Funk miteinander verbundene Rauchmelder sind vor allem in mehrstöckigen Häusern oder großen Wohnungen sinnvoll. Reagiert ein Gerät auf Rauch, gibt es das Signal sofort an die anderen Geräte weiter und warnt so Personen in weiter entfernten Zimmern. Für Gehörlose gibt es spezielle Rauchwarnmelder, die mit grellen Lichtblitzen reagieren.